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Katastophenhilfe in Sulawesi


Nach dem verheerenden Erdbeben und dem anschliessenden Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi wurden mehrere hundert Menschen in den Tod gerissen und tausende verloren alles, was sie besassen. Wir konnten gemeinsam mit unseren Partnern Nahrungsmittel, sauberes Wasser, Medizin, Rettungsteams und Ärzte in die verschiedenen Gebiete fliegen und helfen.

 Wir verteilten mehrere Hilfsgüter, Ärtzte und Medizin in die betroffenen Gebiete. Dank der präzisen und effektiven Organisation konnten bis heute  u.a. 28`293 kg Güter und 446 Personen zu 37 verschiedenen Orten gebracht werden.

Unsere Hilfe geht weiter!

Verschollener orientiert sich am Heli


Etwa 1,5 Flugstunden östlich von Palu betreuen wir ein Team und die Stammesleute der Saluan. Vor ein paar Monaten verschwand dort ein Mann aus Angst vor medizinischen Geräten in den Urwald und ward nicht mehr gesehen.

 

Er rannte tagelang wie in Trance durch den Dschungel und hatte, als er wieder zu sich kam, völlig die Orientierung verloren. Ohne Machete konnte er sich nur schwer ernähren und war bald am Ende seiner Kräfte. Er versuchte, auf einen Baum zu klettern, um sich zu orientieren, als der Helikopter über seinen Kopf flog. Da er weiss, wo der Heli immer landet, hatte er nun einen Anhaltspunkt und wanderte in die richtige Richtung. Ein paar Stammesleute fanden ihn kurz darauf und brachten ihn, geschwächt, aber lebend zu seiner Familie, die ihn überglücklich in Empfang nahm. Die Wahrscheinlichkeit nach so einer Zeit alleine im Urwald lebend zurückzukehren ist gleich null. Das wissen die Saluan nur zu gut. Es ist ein Wunder und wir freuen uns, dass Gott den Heli auf so ungewöhnliche Art und Weise gebraucht hat, um ein weiteres Menschenleben zu retten!

 

Wertvoll genug für teuren Helitransport?


Manchmal lässt es sich einrichten, dass wir als Familie mit dem Heli mitgenommen werden können. So nutzten wir die Gelegenheit, unsere Freunde in einem Stamm zu besuchen. Sie leben dort als einzige Familie unter den Stammesleuten und haben sich unglaublich über unseren Besuch gefreut! Aber nicht nur für die Familien ist so ein Besuch ermutigend und wichtig; auch für die Stammesleute bedeutet es sehr viel, die Familie des Piloten kennenzulernen.


In beziehungsorientierten Kulturen ist ein solcher Besuch von grossem Wert. Sie sehen, dass wir ihnen vertrauen, ihr Essen essen und unser Kind mit ihren Kindern spielen und auf den Dschungelpfaden wandern lassen. Das vergrössert gleichzeitig ihr Vertrauen in unsere Absichten und in das Fliegen mit dem Heli. Täglich kamen Besucher von umliegenden Hütten und Dörfern zu uns, um uns kennenzulernen. Auch wir besuchten einige der Menschen im näheren Umfeld. Dabei erfuhren wir, dass drei Männer durch zu harte Arbeit an schweren Leistenbrüchen litten. Sie konnten ihre Gärten (ihre Hauptnahrungsquelle), die an den steilen Berghängen angelegt werden, nicht mehr bestellen. Auch die beschwerliche Reise zum Arzt (erst zu Fuss, dann mit dem Motorrad) über schmale Pfade, war ihnen nicht mehr möglich.

 

Wir boten ihnen an, sie mit dem Heli in die Stadt mitzunehmen, wo ein befreundeter Arzt den kleinen Eingriff kostenlos vornehmen würde. Sie waren etwas überrascht, dass sie mit ihrer nicht lebensbedrohenden Krankheit es wert sind, mit dem Heli ausgeflogen zu werden.

 

Wir sind dankbar, dass wir diesen Menschen dank Ihrer Unterstützung sagen können «Ja, ihr seid es wert!» Wer Hilfe braucht, dem wollen und können wir dank all unserer Gönner ohne zu Zögern helfen!


Neuer Film

Leider ist der Video nur auf Englisch zu sehen. Eine deutsche Version folgt:



Photo

Der Strand bei uns um die Ecke! Wunderschön!


Beim letzten Einsatz, brachten wir über 100 Leute mit dem Heli zur Konferenz. Der einzige Landeplatz war die Sandbank am Fluss!


Neues Video


Selbstlose Nächstenliebe überzeugt!

Cici aus dem Wana-Stamm war einer der Ersten in seinem Dorf, die zum Glauben kamen, als die Gute Nachricht zu ihnen durchdrang. Nach und nach bekehrte sich fast das ganze Dorf. Cici’s Vater, der das Evangelium wieder und wieder hörte und ablehnte, zog schließlich gemeinsam mit einigen anderen, die mit den Christen nichts zu tun haben wollten, fort. Sie wollten nichts mehr mit ihren Verwandten und Bekannten im Dorf zu tun haben, geschweige denn vom Evangelium.


Der schlimm vereiterte Fuß

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Cici hilft seinem Vater in den Hubschrauber

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Vor einiger Zeit nun wurde Cici’s Vater sehr krank. Eine Wunde an seinem Bein hatte sich schlimm entzündet. Er versuchte die traditionelle Methode und besuchte den Zauberdoktor. Dies half seinem Bein aber nicht. Es sah aus, als müsse das Bein amputiert werden. Cici ersuchte die Missionare um Hilfe. Per Hubschrauber wurde sein Vater ins Krankenhaus geflogen, um dort die dringend nötige Behandlung zu erfahren. Die selbstlose Hilfsbereitschaft aller bei dieser Rettung involvierten Christen berührte sein Herz so sehr, dass auch er schließlich erkannte, dass dies ein Gott ist, der ihn Bedingungslos liebt! Unter Tränen übergab er sein Leben Jesus. Als er aus dem Krankenhaus entlassen wurde nutzen sein Sohn Cici die Zeit, seinem Vater das Wort Gottes näher zu bringen. Bei unserem letzten Flug in den Wana Stamm, nahmen wir Cici und seinen Vater zurück in seine Heimat. Diesmal möchte Cici's Vater aber bei seiner Familie leben, die er vor vielen Jahren wegen des Evangeliums verlassen hatte. 

Cici trägt seinen Vater zum Hubschrauber

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Wie wunderbar ist es doch, wenn das Evangelium nicht nur Heilung am Körper bringt, sondern auch Heilung und Frieden in eine getrennte Familie.

Sprache lernen

Nun sind wir schon über zwei Monate hier. Und gewöhnen uns so langsam an die neue Umgebung. Fünf Wochen lang, sind wir nun schon dabei die Landessprache zu erlernen. Wir sind jeden Tag damit beschäftigt, neue Vokabeln und Redewendungen zu erlernen. Montag bis Freitag haben wir einen Sprachhelfer, der uns weiter hilft.

Nun freuen wir uns auf Weihnachten. Zwischen Weihnachten und Neu Jahr haben wir frei!

Frohe Weihnachten!

Ankunft

Wir sind ohne Probleme angekommen! Es ist uns ein Vorrecht hier sein zu dürfen. Wir sind herzlich willkommen geheisen worden und viele sind sogar zum Flughafen gekommen, um uns zu begrüßen.

Auch all unser Gepäck kam an, was nicht selbstverständlich ist. Zur Zeit wohnen wir in einem Gästehaus und werden am Sonntag im Haus einer Missionarsfamilie wohnen, die in den Heimaturlaub geht. Wir haben also noch Zeit, bis wir ein geeignetes Haus für uns finden. Hoffen und beten wir, das dies zur rechten Zeit passiert.

Vielen Dank an alle, die für eine Gute Reise gebetet haben!

Auf ins Neue Land


2016-08-15 Weltkarte Ausschnitt


Nach langem Warten, wissen wir nun, dass wir in ein Neues Land gehen werden. Anfang Oktober wird es soweit sein und wir liegen gerade in den Vorbereitungen. Es geht nach Süd-Ost-Asien.


Bitte betet für uns, während wir die nächsten Schritte angehen. Wir müssen uns noch impfen lassen, Koffer packen und Abschied nehmen, bevor wir dann erst einmal die Sprache lernen müssen. Für uns ist dies dann die dritte Sprache, die wir diesmal fliesend beherrschen müssen


Wer gerne mehr wissen möchte, darf uns natürlich schreiben. Wir freuen uns über jede Nachricht.



© M u L Geiger 2019